Casino – Unsere Review zum ganzen Film

Film: “Casino”

Im Film „Casino“ geht es um die Mafia in Las Vegas und wie diese direkt mit dem Casino zusammenhangt. Wir haben uns den Film ganz genau angesehen und haben hier alle Informationen für Sie in einer Review gesammelt.

Das Casino im Film

Im Grunde basiert der Film auf einem Buch von Nicholas Pileggi, das von einem Mann erzählt, dem vier Casinos gehörten. Die wahre Geschichte dieses Mannes diente als Grundlage für den Film und wird in Bilder und Szenen erzählt.

Die erste Stunde des Films fühlt sich an wie Dokumentarfilm, in dem erklärt wird wie der Mob es geschafft hat so viele Millionen aus den Casinos zu schöpfen. Dabei geht es auch darum wie das gestohlene Geld aus den Spielautomaten anschließend gewaschen wurde und den Räubern ermöglicht davonzukommen. Es geht aber natürlich auch darum, dass Casinos sich nicht gern bestehlen lassen und dass ein Raub selbstverständlich auch eine Konsequenz haben kann.

Unter anderem wird ein Vorfall erklärt, bei dem ein Mann beim Blackjack betrügt, dabei wird er aber natürlich erwischt und die Sicherheitsleute gehen hart gegen diesen Vorfall vor. Nachdem der Betrüger gefasst war, wird er in ein Hinterzimmer gebracht und dort wird er brutal „bearbeitet“.

Der Verlauf des Films

Der Protagonist namens Rothstein ist ein Sport-Quotenmacher aus Chicago und hat ein besonderes Geschick mit Zahlen umzugehen. Deswegen und, weil er wie ein effizienter Geschäftsmann aussieht, zieht er die Aufmerksamkeit der Casinobetreiber auf sich. Rothstein hasst unnötigen Ärger und versucht diesen deshalb so weit wie möglich von sich fern zu halten.

Neben all dem Geschäft trifft der Protagonist allerdings eine Frau, die als Callgirl arbeitet und seit ihrer Jugend mit ihrem Zuhälter zusammen ist. Deswegen versucht Rothstein ihr ein Angebot zu machen, das sie nicht abschlagen kann, denn tief im Inneren möchte er mit ihr zusammenleben. Rothstein bietet ihr Autos, Pelze, Diamanten, ein Haus mit Pool und auch einen Schlüssel für seinen Safe. Dieses Angebot und die spätere Entscheidung ist der erste Fehler, den er begeht.

Als zweiter Fehler gilt, dass er Nicky Santoro trifft, denn der ist ein krimineller Dieb und Mörder. So hat er zum Beispiel den Kopf eines Mannes in einen Schraubstock geklemmt und sich einen Namen als der „Vollstrecker des Mobs“ gemacht. Das stimmt so direkt zwar nicht, aber die Leute glauben es und der Name Nicky Santoro wird schon bald in allen Zeitungen stehen und mit Rothstein in Verbindung gebracht werden.

Über den Film allgemein

Der Film fällt auf durch eine Menge Details, so bekommt man auch die kleinen alltäglichen Dinge der Darsteller zu sehen. Rothstein befiehlt an einem Tag zum Beispiel den Köchen im Casino immer genau die gleiche Menge Blaubeeren in die Muffins zu stecken. Aber auch die Notlandung eines Regierungs-Flugzeugs, weil diesem das Benzin ausgegangen war als sie die Bande ausspähen wollen.

Die Stimmung der Stadt wird mit dem Fall ganz genau aufgegriffen und man fühlt sich quasi als wäre man selbst in Las Vegas dabei und hätte gesehen was der Protagonist sieht.

Die Schauspieler

Die Besetzung im Film ist makellos und auch die Schauspieler in den Nebenrollen sind sehr authentisch. Die gesamte Wahl der Darsteller untermalt die Stimmung des alten Las Vegas und hilft dabei die Geschichte der Casinos und deren kriminelle Machenschaften zu erzählen.

Im Grunde sind die Schauspieler ideal gewählt und vermitteln genau das, was der Film erzählen soll. Denn es geht darum wie Las Vegas dafür sorgt, dass man sich groß fühlt, einen Aufschwung erlebt und dann einfach ausgespuckt wird. Denn das Geschäft in Vegas ist einfach viel zu profitabel und mächtig, als dass jemand die Machenschaften aufhalten oder verlangsamen könnte.

Am Ende sollen die Zuschauer des Films verstehen, dass Las Vegas von genau solchen Menschen wie Rothstein und Nicky geführt wird. Was da abgeht, ist Realität und viele wollen es einfach nicht wahrhaben.

Für alle die, die aber wirklich gern an Spielautomaten spielen und zocken, die könnten geschockt sein wer eigentlich hinter dieser ganzen Industrie steht.

Kurzfilme: Erfahren Sie alles über die kleinen Filme

Kurzfilme

Nicht nur die Filmtage Karlsruhe sind dafür bekannt Kurzfilme zu zeigen, sondern natürlich auch eine Menge anderer Veranstaltungen. Was genau das Besondere an Kurzfilmen ist und was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Was ist ein Kurzfilm?

Im Prinzip unterscheidet sich ein Kurzfilm zum Langfilm ausschließlich in seiner Länge. Denn ein Kurzfilm geht in der Regel nicht länger als 30min, kann aber durchaus noch viel kürzer sein. Den Begriff selbst gibt es erst seit 1915 und kann seither aber natürlich auch alle Filmgenres bedienen wie ein Spielfilm in langer Version.

Die Geschichte des Kurzfilms

Früher wurden Filme immer in Akten gezeigt und deswegen gab es quasi nur Kurzfilme. Erst später wurden Filme auch in einer Länge von ein bis zwei Stunden gezeigt. Wenig später galt das aber schon als Normalität und kam immer häufiger vor.

Im Laufe der Zeit haben die Filmstudios allerdings wieder das Interesse an der Produktion von Kurzfilmen verloren. Der Grund dafür waren eigentlich nur ökonomische Bedingungen, denn zu Beginn seiner Entstehung wurde der Kurzfilm oft als Lückenfüller im Kino gezeigt. Da man mit der Zeit aber immer mehr Programm im Kino unterbringen wollte, mussten die Kurzfilme weichen und es gab kein Bedarf mehr daran.

Mittlerweile gibt es immer noch vereinzelte Kurzfilme, aber die werden eher selten gezeigt und dienen auch nicht der generellen Unterhaltung. Oft werden Kurzfilme nun für politisch motivierte Zwecke genutzt oder generell um Aufmerksamkeit auf ein problematisches Thema zu lenken.

Warum sich Kurzfilme lohnen

Wie bereits erwähnt, werden Kurzfilme auch vermehrt dafür genutzt problematische oder auch politische Themen aufzugreifen. Deswegen haben sie mittlerweile auch in der unabhängigen Filmszene und kleinen politischen Gruppen große Aufmerksamkeit gefunden.

Die wenigsten Menschen haben einfach so Zeit sich einen ganzen Film in Spielfilmlänge anzusehen und deswegen ist ein Kurzfilm ideal um eine Menge Zuschauer zu erreichen. Dazu gibt es auch kleine Festivals, wo eine Menge Kurzfilme gezeigt werden. Viele Produzenten nutzen auch den Kurzfilm um eine Dokumentation zu produzieren. Es gibt also eine Reihe von verschiedener Möglichkeiten und Situationen für die es sich lohnt lieber einen Kurzfilm zu präsentieren.

Beliebteste Themen für Kurzfilme

Es gibt eine Reihe von Kurzfilmen zu unterschiedlichen Themen, wie wir zuvor schon immer wieder erwähnt haben. Einige Themen allerdings tauchen immer wieder auf und so geht es vermehrt um Zeit und wie diese gerinnt oder auch um gesellschaftliche Missstände und die Digitalisierung. Der Grund dafür ist, dass diese Themen viele Menschen sehr beschäftigen und sich eine entsprechende Auseinandersetzung wünschen.

Häufig gibt es nach der Vorstellung eines Kurzfilms auch eine kurze Diskussionsrunde, bei der alle Anwesenden ihre Gedanken und Ideen zum Gesehenen teilen können. Oft kann man sich hier sogar mit den Produzenten austauschen und genau verstehen, was mit dem Film zum Ausdruck gebracht werden sollte.

Sollten Sie also mal die Gelegenheit bekommen einen Kurzfilm zu sehen, dann können wir Ihnen nur empfehlen diese zu nutzen und sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Schauen Sie dafür nach Filmfestivals oder anderen Vorstellungen von beliebten und bekannten Kurzfilmen. Vor allem in großen Städten können Sie sicher etwas finden.