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vom 1. bis 6. Oktober 2013
Romeos

romeos
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Sabine Bernardi | Deutschland 2011 | digital, 90 Min.
ROMEOS ist die außergewöhnliche Geschichte des 20-jährigen Lukas, der als Mädchen geboren wurde und der zielstrebig und gewitzt versucht, so zu leben, wie es ihm entspricht. Aber auch in einer Großstadt wie Köln ist das zunächst alles andere als einfach. Als er dort seinen Zivildienst antritt, steckt man ihn als einzigen Jungen in das Schwesternwohnheim. Seine Freundin Ines nimmt ihn mit in ihr exzessives Partyleben. In dem neuen Freundeskreis lernt er auch den draufgängerischen und attraktiven Fabio kennen, der all das verkörpert, was Lukas fehlt: großes Selbstvertrauen und hocherotisches Mannsein. Aber wie offenbart man jemanden seine Transsexualität, für den Männlichkeit so wichtig ist? Aus dem Flirt zwischen den beiden wird langsam mehr und schließlich sind sie gezwungen, für ihre Gefühle etwas zu riskieren. ROMEOS zeigt, welchen Mut es erfordert, zu sich selbst zu stehen und mit all seinen Sehnsüchten glücklich zu werden.

Auf der diesjährigen Berlinale hatte das Spielfilmdebüt der Regisseurin Sabine Bernardi Premiere und begeisterte das Publikum. Wichtig war ihr vor allem ein würdevolles und authentisches Porträt, das hinter die Paradiesvogel-Fassade blickt. Humorvoll und sensibel, mit einem wilden, aufgekratzten Charme behandelt ihr Film das Thema Transgender und erzählt ganz nebenbei auch einiges über die heutige Jugendkultur.