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vom 30. September bis 5. Oktober 2013
Love/Juice

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Kaze Shindo, Japan 2000, 35mm, dt.UT, 78 Min.
Der Film schildert das Leben zweier junger Frauen, die sich in Tokyo das klassische Einzimmerwohnklo-mit-schmalem-Bett teilen. Chinatsu, die ihr Leben auf Fotografien wie in einem Tagebuch festhält, und die extravagante Kyoko, die lebt wie es ihr gefällt, verbindet eine sehr intensive Freundschaft. Als Chinatsu sich in ihre Mitbewohnerin verliebt, schwanken Kyokos Gefühle zwischen sexueller Neugier und Gleichgültigkeit. Richtig verknallt ist sie da schon eher in den örtlichen Zierfischhändler, der sie wiederum ignoriert. Die Spannung zwischen den beiden Frauen steigert sich ins Unerträgliche.
Ein unter erheblichem Zeitdruck und mit winzigem Budget entstandener Erstlingsfilm, erzählt in langsamen, fast stummen Bildern, die gleichsam für die emotionale wie auch physische Bewegungsunfähigkeit der beiden Protagonistinnen stehen. Zudem eine Rarität, denn lesbische (Film-)Geschichten aus Japan finden nur selten den Weg ins europäische Kino. Wobei hier weniger das Lesbischsein thematisiert wird, als das Problem, in die falsche Frau verliebt zu sein - und das ist bekanntlich nicht nur in Japan das Letzte. ann,  sie eher mit dem wortkargen Sakamoto, Besitzer einer  der Frauen lesbisch ist, und hoffe, dass der Film die