Nur wenige Kilometer voneinander entfernt kämpften Cristina Perincioli und Ursula Sillge in den 70er Jahren als frühe Aktivistinnen für die Rechte von Lesben und Schwulen. Die eine in Westberlin, die andere in Ostberlin. In einer Zeit, in der es nur vereinzelt versteckte Treffpunkte für Lesben gab, begannen die beiden Frauen, sich auf beiden Seiten der Mauer politisch zu engagieren, Räume und Strukturen für Lesben aufzubauen sowie mit ihren Themen und Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen.
In Interviews erzählen die beiden Protagonistinnen von den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden im Alltag lesbischer Frauen im geteilten Berlin der 70er und 80er Jahre. So wird der Dokumentarfilm DAS BURLEBÜBELE MAG I NET, der im Rahmen des Videoseminars „Parallele Biografien – Ost/West“ an der Berliner Humboldt-Universität entstand, auch zu einem Stück Geschichtsschreibung für eine jüngere Generation über die Anfänge der Lesbenbewegung.
Das Burlebübele mag i net
Donnerstag, 1.10.; 18:30 Uhr
Anke Schwarz, Sandra (Luka) Stoll & Roman Klarfeld | Deutschland 2008 | digital | 43 Min.



