Jagdszenen aus Brandenburg
In dem Theaterstück Jagdszenen aus Niederbayern von Martin Sperr (und der späteren Verfilmung durch Peter Fleischmann) veranstaltet das Dorf eine regelrechte Hetzjagd auf den Schwulen Abram, bis die Idylle und der Dorffrieden wiederhergestellt sind.
– Zwar enden GLIOBLASTOM und COWBOY, zwei skurrile Filme, die an der dffb in Berlin und der HFF Konrad Wolf in Potsdam entstanden sind, vergleichsweise glimpflich, sie haben uns dennoch zu dem Programmtitel inspiriert.
Cowboy
Blauer Himmel, Sonnenschein. Ein alter Bauernhof mit Scheune, ein großer roter Mähdrescher. Ländliche Idylle eben, scheinbar menschenleer. – Christian, ein junger Städter und Angestellter einer Immobilienfirma, klappert die brandenburgischen Dörfer ab, in der Hoffnung auf ein lukratives Geschäft. Aus dem Nichts taucht ein Cowboy auf – ein geheimnisvoller, wortkarger Landbursche, durchtrainiert, sonnengebräunt und verschwitzt. Er repariert hier den Mähdrescher. Christian verbringt den Tag zusammen mit dem Cowboy und bleibt über Nacht.
Am nächsten Morgen ist der Junge so plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. Jetzt, im Morgengrauen, zeigt sich erst das wahre Gesicht dieses idyllischen Dorfes. – Till Kleinert erhielt für diese unheimliche Geschichte bereits mehrere Auszeichnungen.
zusammen mit Glioblastom.


