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vom 1. bis 6. Oktober 2013
Chrissy

chrissy
Jacqui North, Australien 1999, 16mm, OF, 52 Min.
Chrissy war die beste Freundin der Regisseurin und die älteste von vier Töchtern einer Familie aus Perth. Mit 17 wurde sie vergewaltigt und musste sich auf Grund von Spätfolgen schließlich einer Totaloperation unterziehen. Das Ausmaß ihrer inneren Verzweiflung hinterließ deutliche Spuren, von denen ein kahlgeschorener Kopf und virulenter Männerhass nur die äußeren Merkmale waren. Chrissy geriet in einen Sog der Selbstzerstörung. Mit 18 war sie HIV-positiv, ein Umstand, den sie jahrelang vor ihrer Familie verheimlicht hat. Der Film nimmt seinen Ausgangspunkt, als Chrissy bereits in einem Wohnhaus der Bobby-Goldsmith-Foundation in Sydney, einer Aids-Organisation, untergekommen ist und begleitet sie in ihrem letzten Lebensjahr. Aber es ist vor allem auch ein Film, der davon erzählt, wie eine Familie sich einer solchen Geschichte stellt und es ihnen gemeinsam gelingt, sich in dieser Situation liebevoll beizustehen.