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vom 1. bis 6. Oktober 2013
Beautiful Boxer

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Ekachai Uekrongtham, Thailand 2003; thail. mit eng
„Beautiful“ ist das programmatische Wort für diesen Film: In schönen Bildern wird die schöne Geschichte eines schönen Mannes erzählt, der lieber eine schöne Frau sein möchte. Die Rede ist ausgerechnet von einem Thaibox-Meister, der eigentlich nur zum Kampfsport kam, um seine armen Eltern zu unterstützen und um sich möglichst schnell eine Geschlechtsumwandlung finanzieren zu können. Nong Toom wird im Sport unerwartet zum Meister und beginnt auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als Frau geschminkt in den Ring zu steigen. Seine Boxkarriere endet mit der endgültigen Geschlechtsanpassung, sein Ruhm allerdings beginnt genau damit.

Verhalten, aber sehr überzeugend von dem tatsächlichen Thaiboxer Asanee Suwan gespielt, geht dieses Drama, das auf der wahren Geschichte von Parinya Charoenphol — genannt Nong Toom — basiert, in jeder Szene unter die Haut. Die Kampfsequenzen sind zwar spektakulär, aber angenehm realistisch dargestellt. Vor allem, wenn Nong Toom auch noch als langhaarige Frau in Stöckelschuhen lostritt, geht einem das Herz auf.

Vor zwei Jahren begeisterte uns bereits die thailändische Komödie THE IRON LADIES um ein schwul-transiges Volleyballteam. BEAUTIFUL BOXER bestätigt den Eindruck, dass in Thailand vieles möglich ist. Asanee Suwan hat mit seiner ersten Rolle den thailändischen „Oscar“ für den besten Schauspieler gewonnen.