Ein langer, heißer Sommer in Nordengland. Mona rollt mit ihrem roten Mofa über die Landstraßen. Es hat nur 10 Pfund gekostet, dafür einen kleinen Schönheitsfehler: Es hat keinen Motor. Abwärts geht es alleine, aber aufwärts muss Mona schieben. Mit ihrem Bruder Phil lebt sie über einem heruntergekommenen Pub, der ihrer Mutter gehörte, bevor diese starb. Bei einem ihrer Ausflüge liegt sie im Gras und blinzelt in die Sonne, als plötzlich ein Pferd über ihr schnaubt. Die Reiterin ist Tamsin, eine wohlbehütete Tochter aus gutem Haus: Weitgereist, gebildet, selbstsicher. Sie verbringt den Sommer alleine in einem riesigen Landhaus. Die beiden Mädchen schließen sofort Freundschaft und verleben einen unbeschwerten Sommer. Sie schwören, einander nie zu verlassen. Nur der bigotte Phil will ihre Liebe zerstören, denn er hat eine furchtbare Vorahnung.
MY SUMMER OF LOVE entstand, in weiten Teilen
improvisiert, nach einer Romanvorlage von Helen
Cross. Vor der Kulisse von Yorkshire mit seinen "großartigen alten Bergen und dem Schutt der
industriellen Revolution" drehte Pawel
Pawlikowski einen visuell beeindruckenden Film,
der nicht zuletzt dank des Soundtracks von
Goldfrapp eine zeitlose Aura besitzt.



