Herzlich willkommen...
...und Goodbye Prinz Max! Zum letzten Mal begrüßen wir Euch dieses Jahr im schnuckelig-intimen Ambiente des Souterrains (vulgo: Keller) im PrinzMaxPalais. Dass es manchmal arg eng war und die Sichtverhältnisse nicht so besonders gut, das haben wir schon vergessen ob der Vorfreude auf die neue Festivalspielstätte im nächsten Jahr. Die Kinemathek zieht nämlich in die KURBEL um, und wir kommen mit.
Aber halt! Ein bisschen Vorfreude müssen wir auch noch übriglassen für das Wiedersehen mit Euch, unserem Publikum, und für unser diesjähriges Filmprogramm: Los geht’s zum Auftakt mit geballter Polizeipräsenz in Filmen aus zwei unterschiedlichen Ecken Europas. Die lesbische Kommissarin aus Belgien und die schwulen Polizisten aus Ungarn markieren gleichzeitig auch die Gegenpole in unserem Programm:
Immigration, alternative Lebensmodelle und der Blick auf fremde Kulturen und Religionen waren uns schon immer ein Anliegen. SENS INTERDITS vereint alle drei Themen in einem Film, LOVE AND WORDS , PAGEANT , THE SECRETS , DAS BURLEBÜBELE MAG I NET und EL NIÑO PEZ widmen sich ihnen mehr oder weniger ausführlich.
Die verrückte Komödie PANIC (und das ebenso durchgedrehte Roadmovie DROOL ) sollen stellvertretend für den unterhaltenden Anspruch unseres Festivals stehen, der dieses Jahr sehr musikalisch ausgefallen ist. Mit WÄRE DIE WELT MEIN haben wir ein waschechtes Musical im Programm, PAGEANT glänzt aus offensichtlichen Gründen mit einem schmissigen Soundtrack.
Schließlich bleibt noch FIG TREES zu erwähnen, ein Zwitter aus Oper und Dokumentarfilm. In Zeiten, in denen massentaugliche Singspiele (als Live-Übertragung) die Kinos überschwemmen, richtet Regisseur John Greyson sein Augenmerk auf besondere Persönlichkeiten und kreiert für sie eine ganz eigene Kunstform.
Unser internationales Kurzfilmprogramm weist in diesem Jahr ebenfalls weit über althergebrachte homosexuelle Themen hinaus und bietet neben cineastischen Leckerbissen einige Lehrstücke zum Thema Toleranz. Als rein deutsches Programm räumen die JAGDSZENEN AUS BRANDENBURG mit dem Vorurteil auf, in Berlin und Potsdam ginge es nur streng preußisch zu.
An Euch liegt es nun, das Vorurteil der badischen Gemütlichkeit zu widerlegen und eifrig ins KINO zu pilgern. Bis bald,
das Team der lesbisch-schwulen Filmtage
das Team der lesbisch-schwulen Filmtage
in Zusammenarbeit mit der


